Privatärztliche

Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen

Prof. (Staatsuniv. f. Med. Chisinau) Dr. Dr.med. Stefan Hillejan, Hannover

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Die Bispektralindex-Anästhesie

Ein neues Verfahren macht die Narkose zur sichersten aller Zeiten

Mit der Bispektralindex-Anästhesie lassen sich auch die Nebenwirkungen einer örtlichen Betäubung (Allergie bis hin zum Schock, Herz-Kreislauf-Krise mit Blutdruckerhöhung und Herzfrequenz-Verlangsamung) umgehen. Hierzu führt ein Facharzt für Anästhesiologie (www.schmerzdienste.de) die sogenannte Bispektralindex-Anästhesie durch.

Dabei wird eine Kombination verschiedener moderner Präparate über eine Vene zugeführt, die den Patienten in einen Schlaf versetzt und zusätzlich das Schmerzempfinden unterdrückt. Sauerstoff wird über eine neuartige Spezialmaske verabreicht.
Dem Patient wird die Gabe des sonst üblichen muskelerschlaffenden Mittels und die Einführung eines Beatmungsschlauches in die Luftröhre erspart.

Maßgeschneiderte Narkose bei der Bispektralindex-Anästhesie

Elektroden auf der Stirn des Patienten leiten dessen Hirnströme an einen Computer weiter, der die Narkosetiefe exakt berechnet und anzeigt. Dadurch wird eine zu tiefe Narkose vermieden. Andererseits kann auch ein vorzeitiges Aufwachen nicht mehr unbemerkt bleiben. Durch Einsatz von High-Tech-Überwachungsgeräten kann der Anästhesist die Narkose bei der Bispektralindex-Anästhesie "maßschneidern". Die erforderliche Narkosetiefe wird individuell dem Patienten und der jeweiligen Situation des Eingriffs angepasst.
Nach der OP wacht der Patient frisch und erholt wieder auf und bleibt noch etwa zwei Stunden zur Beobachtung.

Ausführliches Gespräch mit dem Anästhesisten

Vor einer Narkose erfolgt immer ein ausführliches Gespräch mit dem Anästhesisten. Vor dem Eingriff darf man sechs Stunden nichts essen. Wasser kann aber bis zu zwei Stunden vorher getrunken werden.
Danach kann der Patient die Praxis zu Fuss verlassen (Begleitung muss zuvor organisiert werden), darf aber 24 Stunden kein Auto fahren.